März 7th, 2008

Spiele und angeblicher Informationsgehalt - Spiele für die Playstation 3 mittels Lin…

Posted in Allgemein by admin

Schon beim Amiga und C64 wurden die Medien (880 KiloByte, 170
KiloByte) von Spielen nicht völlig genutzt und es passten mehrere
Spiele auf eine Diskette. Gleiches bei der PSX (CD als Medium).
Aufgefüllt wurde bei PSX dann mit Preview-Filmen für andere Spiele
und Zwischensequenzen.
Die Spielengine muss in den Hauptspeicher passen. Nachgeladen wird,
was sich ändert. Also die Umgebung, Gegner u.ä.. Nennenswert viel ist
das oft nicht. Aufgebläht wird es durch gute Texturen und
Hintergrundbilder oder ‘Filme die im Hintergrund ab laufen’. Die muss
aber jemand erzeugen. Also die Konsole ‘on-the-fly’ oder
‘precalculated’ wozu es (wegen begrenztem Hauptspeicher) dann ständig
von Platte/DVD/CD geladen werden muss. Das behindert das Nachladen
weiterer Leveldaten! Es gab Auto(?)rennen, da konnte man eigene
MusikCDs einlegen und davon den Hintergrundsound abspielen lassen.
Kurz: Der Informationsgehalt des eigentlichen Spieles (Engine,
Umgebungsdaten, Objekte) ist im Vergleich zur Mediengröße sehr
gering. Unter anderem, weil es in den Speicher passen muss, und durch
den Speicher (über die Busse) usw.
Den echten Info-Gehalt zu erhöhen, könnte man beispielsweise durch
Schlösser laufen, jede Wand massiv fotografieren und das auf die DVD
packen. Dann hätte man die Tapeten und jeden Raum eines echten
Schlosses. Wenn man graue Wände machen würde, würde das Spiel aber
auch laufen.
Es gab wohl gecrackte Spiele, wo die Soundtracks als mp3 mitgeliefert
wurden und man das Release erst mit einem Programm in Wav und dann in
iso wandeln musste. Für DVDs gibt es doch ein
nordisches/ost-europäisches Komprimierprogramm. Ebenso könnte man die
Images nach den Filmen abgrasen, diese divx/vidx’en, die Images an
den Stellen mit Nullen füllen (besser komprimierbar) und dann
transportieren und an Ort und Stelle wieder auspacken und
zusammenbauen (Seine Gaderobe quetscht man ja auch in den
ReiseKoffer).
Soll heissen: Der echte Informationsgehalt, den ich brauche, um das
Spiel spielbar zu spielen, ist verringerbar und die Spiele oft
aufgeblasen.
(Und statt Raubkopien kauft man gebrauchte Spiele für 10 oder weniger
Euro. Die machen auch Spass.)
In der ct war mal ein Aprilscherz über Filmkomprimierung. Die
Schauspielerdaten wären bekannt, die ‘Drehbuch-Abspiel-Engines’
lassen Lola dann rennen. War zwar nur ein Aprilscherz, aber die
Nintendo-Konsolen hatten (aus Platzmangel auf den Medien) kaum
gerenderte Videos. Da liefen die ‘Filme’ Zwischensequenzen in der
Engine. Das war sogar nett, weil bei der PSX der Unterschied zwischen
Film und Pixel-Polygon-Helden doch krass war. Bei Nintendo war alles
aus einem Guss.
Im Prinzip könnte man auch die Spiele auf ein paar Megabyte
rausbringen, Gesichter und Kleidung aus Internet-Katalogen oder
Fansites bzw. den offiziellen Sites der Schauspieler scrapen (”Ich
lass mein James-Bond-Spiel mit Sean Connery laufen”, “Ich lass mein
James-Bond-Spiel mit Pierce-Brosnan laufen”) und die MöbelTexturen
z.B. von den Ikea-Webseiten.
Oder man nimmt dieselbe Engine und kleinere Texturen für die Handy
bzw. PSP-Version eines Spieles. Diese kleinen Displays werden langsam
besser. Die erhöhte Rechenpower der großen Konsolen geht oft wohl in
die bessere optische Darstellung. Verzichtet man darauf, kann man das
Spiel (mit wenigen Änderungen) auch auf kleinen Geräten, der
Displayauflösung angemessen, spielen lassen. Da rennt der Held ja
auch ‘nur’ von links nach rechts. Nur hat er weniger Pixel.
In Büchern gibts keine Texturen. Digital sind das ein paar Hundert
Kilobyte (wenn man eine A4-Seite mit 2000 Byte rechnet). Und die
verschiedenen Handlungsstränge (Optionen) im Spiel machen den
Informationsgehalt auch nicht wirklich nennenswert größer. Aber den
Synchronisationsaufwand wenn man viele Zwischensequenzen oder viele
Optionen und damit verknüpfte Sprachausgaben hat!
Um Platz zu sparen, warte ich trotzdem auf BluRay-Brenner und
günstige Medien. Da geht mehr drauf als auf eine DVD, wenn man mit
VDR aus dem Fernsehen aufnimmt.

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