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Mai, 2008
Mai 18th, 2008
Yep… für *mich* sind die *interessantesten* Spiele nicht
diejenigen wo es darum geht das nächste Weaponupgrade
oder den nächsten Wagen zu bekommen (obwohl die auch
ihren Reiz haben können), sondern das “richtig komplexe”
Zeug, wo man weiterspielt weil es noch 5 offene Handlungs-
stränge und 27 offene Fragen gibt, und das alles obwohl
man ständig irgendwas dazulernt — nur bedeuten neue
Antworten dann oftmals wieder neue Fragen.
Das sind für mich echte interaktive Filme — die Autoren
haben zwar mit viel Mühe eine ausgefeilte Story aufgebaut,
aber anders als in einem Film (oder eher TV-Serie bzw.
Anime — Filme sind mit 1,5 Stunden halt doch arg kurz)
sitzt man nicht faul im Sessel und schaut sich an was der
Autor sich so ausgedacht hat, sondern man steckt *drin*.
“Mittendrin statt nur dabei” — dieser Spruch bei einem
Fernsehsender ist doch einfach nur lächerlich: ich war noch
nie in einem Film oder einer Serie so “drin” wie z.B.
bei Deus Ex.
Das sind aber natürlich auch die Spiele die schwer zu
entwickeln sind: einen Multiplayer Deathmatch Shooter
kann jeder machen, aber zu einem Story-basierten Spiel
gehört ein (oder ein Team?) Schreiber die sich mit Spielen
auskennen (um eben auch integrierte Seitenstränge und
Handlungsoptionen unterzubringen — etwas das bei Buch
und Film nicht möglich ist), *Schauspieler* die den
AI-Charakteren ihre Stimme leihen, eine vernünftige AI
für die AI-Charaktere die das “I” auch verdient,
auflockernde Videosequenzen zwischendurch, die
richtige Musik zur Handlung… und natürlich irgendwelche
Gags
Die Bezeichnung “Shooter” wird heute auch oftmals eher
einseitig verwendet — aber hinter einem “Shooter” kann
sich ein primitives Quake (früher: “Shoot-Em-Up”) ebenso
verbergen wie ein Deus Ex (früher: “Adventure”.
Christian
Mai 17th, 2008
spiele83=karskrone=’=_SYS_ ist wieder da. wann tust du dir und der
> > restlichen welt einen gefallen und versuchst mit laufenden
> > kettensägen zu jonglieren anstatt im internet foren mit deinem
> > mentalen auswurf zu verschmutzen?
>
> Ich hatte eben ein starkes d
Mai 17th, 2008
>
>
> Mhh ist ganz logisch die Preise in den USA sind generell niedriger,
> aber üblicherweise ist es halt so, dass der Europa Preis= US Preis
> zum
> Aktuellen $ Kurs Importkosten Steuer. Hier ist aber eine viel
> größere
> Differenz die sich ganz einfach durch das Ausnutzen der Region
> Codes
> erklärt.
> (Btw. die EU XBoxen werden in Ungarn gefertigt!)
>
Also entfallen schon mal die Importkosten. Und, guten morgen übrigens,
die 297
Mai 17th, 2008
Es ist korrekt, daß Du in der GBA Mission angewiesen wirst,
Zivilisten zu töten und Häuser zu zerstören. Ich konnte diese Mission
allerdings auch ohne das erfolgreich abschließen (hat nur was länger
gedauert).
Allerdings ist diese Tatsache alleine meiner Ansicht nach nicht
verwerflich, denn es wurde bei mir wie auch bei anderen (wie Du aus
den Forumsbeiträgen erkennen kannst) genau die Erkenntnis ausgelöst,
daß Krieg eben Menschenleben fordert, auch Zivilisten. Bei der China
und USA Mission kommst Du teilweise auch nicht darum herum,
Zivilisten zu töten und Häuser zu zerstören, auch wenn dies nicht
vorsätzlich geschieht. Das sind halt “Kollateralschäden”. Dem Spieler
wird diese Tatsache dadurch viel deutlicher als bei der
Berichterstattung im Fernsehen. Ich bin davon überzeugt, daß der
gleiche Eindruck auch bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren
hervorgerufen wird. Auch ist das Intro des Spiels keinesfalls USA
verherrlichend sondern hat einen Kritischen Ton. Das Into beginnt
sinngemäß den Worten “Große Führer machen Politik mit Worten” und
dann geht’s weiter mit “und Panzern, Raketen, Bomben…”
Wenn jemand den genauen Wortlaut hat bitte posten.
Man kann es natürlich makaber finden, die Schrecken des Krieges durch
ein Spiel zu vermitteln, aber das ist kein Grund für eine
Indizierung. Auch will ich nicht behaupten, dies sei Intention von EA
gewesen. Es macht aber genau diesen Eindruck.
MfG
RZ
Mai 15th, 2008
Ich empfehle mal Desmond Morris “Das Tier Mensch” zu lesen oder die
BBC-Doku anzuschauen. Dieser Herr ist Zoologe und Verhaltensforscher
und hat einen recht ungetrübten Blick auf die Kreatur Mensch.
Laut seinen Analysen (die ich sehr überzeugend finde) existiert
einfach in jedem (speziell Männern) ein überlieferter, evolutionärer
Jagdinstinkt, der sich in vielen Kompensationshandlungen zeigt.
Nicht umsonst spielen Kinder Fangen und Räuber und Gendarm. Das sind
auch alles sozusagen symbolische Tötungsakte. (Aber auch das
Ausstellen eines Knöllchens für Falschparken ist für die Politesse
ein Jagdgeschehen und eine symbolische Tötung)
Die Faszination von FirstPersonSchooter’n liegt für mich auch darin,
gestellte Aufgaben möglichst effizient zu lösen. Teamgeist spielt bei
z.B. CS auch eine große Rolle und soweit ich das verstanden habe war
der Täter in Erfurt ein Einzeltäter. (Nur so am Rande)
Viel wichtiger erscheint mir, das hier anhand eines Beispiels eine
völlig unzulässige Pauschalisierung vorgenommen wird. Das ist so als
ob man die Bundestagswahl anhand der Befragung einer Person
entscheiden würde.
Und noch eine Bemerkung zu psychologischen Hintergrund.
Das Bewußtsein ist nicht direkt beeinflussbar. Zwar waren die
Behavioristen der Meinung, das dies möglich ist, aber es gibt
genügend Erkenntnisse, die dies widerlegen. Das Bewußstsein
selektiert selbst in hohem Maße, welche und in welcher Form Dinge
wahrgenommen werden. Ein direkter Zusammenhang zwischen dem
Wahrgenommenen und den Handlungen zu unterstellen ist schlicht und
ergreifend unsinnig. Ob eine wahrgenommene Handlung als
Handlungsanleitung begriffen wird oder nicht hängt in entscheidenem
Maße von der persönlichen inneren Struktur und psychischen
Konstitution des Wahrnehmenden ab. Dies verschärft sich noch einmal
drastisch wenn diese Handlung nur dargestellt, also abgebildet, sei
es in Form von Theater, Bildern, Filmen oder eben Computerspielen
ist, denn schon kleine Kinder können zwischen der Realität und der
Abbildungen unterscheiden.
Sonst dürften man ihnen weder Märchen vorlesen noch Zeichentrickfilme
sehen lassen.
Insofern ist das Ergebnis der Studie sehr wichtig und auch schlüssig.
Nur leider wird keiner der politischen Entscheidungsträger sie auch
nur am Rande zur Kenntniss nehmen.
Mfg
Cloud
Mai 11th, 2008
> Ich weiss nicht wie es in Amerika laeuft. Wirklich schlimm ist ja,
> das dort Waffenbesitz als “Freiheit” empfunden wird. Die boesen
Und hier in der Schweiz bekommst du dein Gewehr vom Staat…
> Computerspiele sind schuld, wenn jemand durchdreht. Natuerlich haben
> Computerspiele daran wirklich einen Anteil ! Diese Amoklaeufer
So ein quatsch…es müsste ja nur so wimmeln von Amokläufern hier. Kein
Index, du bekommst Quake in jedem Warenhaus und dann hat’s noch in
fast jedem Haushalt ein Gewehr…
> koennten ohne sie bei weitem nicht so viele Menschen mit in den Tod
> nehmen, als ohne. Ich habe von einemm Fall gehoert, wo ein Schueler
> 8 Schuss abgegeben hat, und damit 8 seiner Mitschueler (tatsaechlich
> sind es meistens -innen!) getoetet hat, bevor er sich selbst totete.
> Dabei hatte er zur Tatzeit zum ersten Mal eine Waffe in der Hand.
Durch klicken auf die Maus soll man also ein Waffe bedienen können?
> Wie ich gehoert habe, wird eine derartige Trefferrate selbst von
> Berufssoldaten kaum erreicht. Gewoehnlich benoetigt ein Amoklaeufer
Bin zwar nur Milizsoldat..aber bla bla
> etwa 5 Schuss pro Opfer, und normalerweise schiesst er dabei auf
> ein bestimmtes Opfer bis es am Boden liegt und sich nicht mehr
> ruehrt. Der besagte Schueler hingegen ist wie in einem Egoshooter
> vorgegangen: er hat die meisten Leute in den Kopf getroffen (einige
> auch in den Brustkorb). Trotzdem, von dem Spiel bekommt man die
> Ausbildung, aber nciht die Agression.
Braucht man ein Game um zu wissen das man auf den Kopf ziehlen soll?
Also für mich ist diese Argumentation recht zweifelhaft…ich würde
sagen das Problem waren nicht die Spiele sondern wohl eher die Eltern
diser Amokläufer…
Gruss
Markus
Mai 11th, 2008
href=”http://www.robundseb.de/blog/2008/05/08/neugier/”>spiele ist schon klar, dass die Firmware der einzige Ort ist an dem ein
> Kopierschutz möglich ist oder?
Zum Schlaumeiern sollte man einen Wissensvorsprung haben.
Ich habe keine Lust, Dir jetzt zu erläutern, welche Teile man besser
wohin hätte auslagern sollen und wie diese dann auszusehen hätten,
damit sie effektiv sind.
> Nur die Firmware kann zwischen DVD-R und DVD-ROM prinzipiell unterscheiden.
Der Unterschied ist so billig
Mai 11th, 2008
href=”http://www.upswingerclub.com/?p=66″>spiele ja schön, daß es einen OpenSource-Spieleprogrammierwettbewerb
extra für Apple gibt, allerdings wird damit wohl nicht der Mac zur
Spieleplattform werden.
Aber warum extra für Apple? Wenn es eh OpenSource sein soll, warum
dann nicht allgemein für *nix? OpenGL und SDL gibt es auf vielen
Plattformen und mit beiden Libs läßt es sich wunderbar, Spiele über
OS-Grenzen hinweg zu programmieren.
QuickDraw? Nein, danke! Dann können die Spiele auch gleich Closed
Source sein. Cocoa und Carbon als Basis zur Ausgabe von animierter
Graphik scheiden aufgrund ihrer Langsamkeit aus. Es sei denn, man
möchte Computerspiele als Dia-Show geniessen.
OpenSource im Bereich Spiele ist nur Makulatur. Viele Spiele werden
nur noch aus vorgefertigten Libs zusammengeklatscht. Die Hauptarbeit
besteht im wesentlichen im kreativen Bereich (Graphik, Sound
Mai 9th, 2008
spiele> > Mir reicht es, wenn EINER von 1000 durchknallt und dafür die Spiele
> > ein Co-Faktor von sagen wir mal 10% sind, diese zu verbieten.
>
> Es gibt 0, in Worten “null” Anhaltspunkte dafür dass Spiele dafür
> verantwortlich sind. Es gibt wohl Anhaltspunkte dafür dass diese
> “Massenmörder” einen Hang dazu haben. Das hat wohl den Grund, dass es
> eine ausgezeichnete Trainingsmöglichkeit gibt, und zweitens weil es
> ihrere “Neigung” entgegen kommt.
“null” Anhaltspunkte ?
sueddeutsche.de
http://sueddeutsche.de/index.php?url=gesundheit/dossier/01318
> Deine Schlussfolgerung ist total unlogisch und weltfremd. Wer denkst
> du denn ist in der Lage (nicht von der Macht her, sondern vom Sinn
> für Gerechtigkeit her)
???
> solche Sachen zu verbieten. Dies würde dann
> als Instrument benutzt um Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Und ein
> Hinderniss wäre mit Sicherheit das Internet, da es sich aufgrund
> seiner Struktur nur sehr schwer zensieren lässt.
ist wieder ein anderes Problem
> Carl, ich rate dir dass was du geschrieben hast nochmal zu
> überdenken. Du magst vielleicht wütend sein, und meinst es müsse
> etwas geschehen wegen diesem Massaker. Aber man sollte nicht
> zwanghaft einen Sündenbock suchen.
…
es gibt aber auch zwanghaftes Nicht-Wahr-Haben-Wollen, gell.
carl@netzreporter
Mai 9th, 2008
spielegeht wie bei anderen Diskussionen (Anschnallpflicht, Rauchmelder,
> Pitbulls, Polizeipräsenz etc.) hier um Statistik!
Du immer mit Deiner dämlichen Anschnallpflicht, das hat mit dem Thema
nichts zu tun, Du begreifst es wirkoich nicht, oder?
> In all den Antworten der Gamer-Fraktion setzt der (mathem.) Verstand
> aus und es wird nur noch anekdotisch argumentiert:
Erklärst Du mir das?
> MIR passiert es nciht und ICH kenn auch keinen …
So werden viele Mitschüler in Erfurt beim vorhergehenden Massaker
gedacht haben. Das hat mit Gamer nix zu tun.
Das ist bei verbrechen und Unglücken nunmal so, man hofft immer das
es einen nie selber trifft. Es verunglücken auch viele Menschen bei
extrem Sortarten, die haben auch gedacht es trifft immer nur andere.
> (Robert war aber auch “unauffällig”
Was auf viele zutrifft…
> - also vielleicht kennt DU schon den nächsten
Oder DU?
> - wirst du ihn melden ? Wo denn ?
Genau, nicht um die Mitmenschen kümmern, sondern melden und
wegsperren!
Ist ja alles so einfach, was kommt danach? Ein Lager für unauffällige
Alleingänger?
> wirst du ihm helfen aus seinem Hass rauszukommen ? )
DU sicher NICHT in dem Du ihn meldest.
> Mir reicht es, wenn EINER von 1000 durchknallt und dafür die Spiele
> ein Co-Faktor von sagen wir mal 10% sind, diese zu verbieten.
Was bis jetzt noch niemand beweisen konnte.
Aber wie wär es denn bei den anderen 90% anzusetzen?